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Erdrutsche, Lawinen, Hochwasser und Erdbeben: was die Karten sagen, Weiler für Weiler

Ein Haus in den Bergen kauft man auch mit Blick auf die Gefahrenkarten. Wir haben sie mit der Gemeindegrenze, den Mittelpunkten der Weiler und den Gebäuden abgeglichen: hier die Zahlen, was jede Klasse bedeutet, was dort erlaubt ist und wohin die Karten nicht reichen.

Geprüft am 25. Oktober 202613 Quellen10 Min. Lesezeit

Drohnenaufnahme über der Borgata Bach nach Südosten: die dicht stehenden Dächer des Weilers, der Fichtenwald am gegenüberliegenden Hang und darüber die Felswände mit den letzten Schneezungen.Echte Aufnahme · Sappada
TriesteVillas, Drohnenaufnahme, Frühjahr 2026Drohnenaufnahme über der Borgata Bach nach Südosten: die dicht stehenden Dächer des Weilers, der Fichtenwald am gegenüberliegenden Hang und darüber die Felswände mit den letzten Schneezungen.

Kurz gefasst

  • Die von der Region kartierten Flächen mit Erdrutschgefahr umfassen etwa 68 ha, 1,1 % der Gemeindefläche. Keiner der 15 Weiler hat seinen Mittelpunkt in einer solchen Fläche, aber einige kleine Flächen liegen dicht an Granvilla, Pill, Palù, Mühlbach, Bach und Cottern.1
  • Von den 1.341 Gebäuden rund um die Mittelpunkte der Weiler liegt keines in einem Lawinenstrich des regionalen Lawinenkatasters. In einem Lawinenstrich liegen in der ganzen Gemeinde 17 Gebäude, alle außerhalb der Weiler.513
  • Für das Wasser gilt der Hochwasserrisikomanagementplan des Flussgebiets: Die eingestuften Flächen in der Gemeinde ergeben zusammen etwa 14 ha, und kein Mittelpunkt eines Weilers liegt darin.79
  • Sappada liegt in Erdbebenzone 2, wie Ravascletto; Tarvis und Forni Avoltri liegen in Zone 3.11
  • Auf der Meereshöhe des Rathauses verlangt die Norm, für etwa 554 Kilo Schnee pro Quadratmeter Boden zu bemessen: fast doppelt so viel wie in Tarvis.12

Vier Karten, eine Frage

Ob ein Grundstück einem Erdrutsch, einer Lawine oder einem Hochwasser ausgesetzt ist, sieht man nicht am Panorama: Man sieht es auf vier Karten.

  • Der PAI, der hydrogeologische Plan (Piano per l'assetto idrogeologico) für die Einzugsgebiete von Isonzo, Tagliamento, Piave und Brenta-Bacchiglione, genehmigt per Dekret vom 21. November 2013. Für Sappada, das im Einzugsgebiet des Piave liegt, verzeichnet er die Erdrutschgefahr und die Lawinengefahr.23
  • Der Hochwasserrisikomanagementplan des Flussgebiets der Ostalpen (Distretto delle Alpi Orientali), genehmigt am 1. Dezember 2022: Seit 2023 ist er die einzige Grundlage für die Gewässer, während der PAI für Erdrutsche und Lawinen weiter gilt. Wir nennen ihn im Folgenden kurz Hochwasserplan.7
  • Der Bauleitplan der Gemeinde mit seinen Zonen F2 für instabile Böden und Lawinenstriche.10
  • Der regionale Lawinenkataster, der festhält, wie weit die bekannten Lawinen gereicht haben.5

Die Klassen des PAI reichen von P1, mäßige Gefahr, bis P4, sehr hohe Gefahr. Sie beurteilen kein Haus: Sie sagen, was dort gebaut werden darf und was nicht. Für die Klassen P3 und P4 gelten die strengsten Auflagen.24

Erdrutsche: wenige Flächen, einige nah an den Häusern

In der Gemeinde zählt die regionale Karte der Erdrutschgefahr 26 Flächen mit zusammen etwa 68 ha. Fast die gesamte Fläche liegt in den beiden hohen Klassen: 18 Flächen in P3 mit etwa 33 ha und 5 in P4 mit etwa 33 ha. Auf die niedrigen Klassen entfallen 3 Flächen mit etwa 2 ha.1

Die größten Flächen liegen an den Hängen, fern von den Weilern. Nahe den Weilern gibt es kleine, zwischen 0,09 und 0,93 Hektar groß, am Hang oberhalb der Bebauung. Die Tabelle nennt für jeden Weiler den Abstand von seinem Mittelpunkt zur nächsten Fläche der Klasse P3 oder P4.

Vom Mittelpunkt jedes Weilers zur nächsten Erdrutschfläche der Klasse P3 oder P4
WeilerAbstandKlasse der nächsten Fläche
Lerpa443 mP4
Granvilla55 mP3
Palù191 mP3
Pill154 mP3
Bach243 mP3
Mühlbach178 mP3
Cottern224 mP3
Hoffe477 mP3
Fontana632 mP4
Kratten773 mP4
Soravia990 mP4
Ecche1.380 mP4
Puiche1.234 mP4
Cretta1.045 mP4 (eine P1-Fläche in 68 m Entfernung)
Cima Sappada408 mP4

Luftlinie von dem Punkt, den OpenStreetMap als Mittelpunkt des Weilers angibt, bis zum Rand der Fläche. Ein Weiler zieht sich über Hunderte von Metern: Manche Häuser liegen näher als der Mittelpunkt. Unsere Berechnung auf den Datenschichten der Region, Oktober 2026.1

Dann haben wir die Gebäude gezählt. Bei 3 Gebäuden liegt der Mittelpunkt in einer Fläche P3 oder P4: zwei am oberen Rand von Bach, eines allein stehend. Rund um die Mittelpunkte der Weiler stehen 30 Gebäude weniger als fünfzig Meter von einer Fläche P3 oder P4 entfernt, 19 davon in Granvilla. In Cretta liegen 11 Gebäude in der Fläche P1, der niedrigsten Klasse.113

Was in einem Haus innerhalb einer Fläche erlaubt ist

Die Regeln stehen in den Durchführungsbestimmungen des PAI und werden mit der Klasse strenger.2

Was in einem bestehenden Haus erlaubt ist, Klasse für Klasse
KlasseWas die Bestimmungen des PAI zulassen
P4, sehr hochInstandhaltung, die weder die Wohneinheiten noch die Siedlungsdichte erhöht; Anpassungen für Hygiene, Energie und Barrierefreiheit; Maßnahmen, die die Verwundbarkeit verringern; Abriss ohne Wiederaufbau
P3, hochZusätzlich: Restaurierung, Sanierung und Umbau, ohne die Wohneinheiten oder die Siedlungsdichte zu erhöhen; Erweiterung um bis zu 10 % an Volumen und Fläche, ohne Nutzungsänderung; kleine Nebenräume
P2, mittelDie Eingriffe von P3 und P4; die Vorgaben des Bauleitplans erst nach der Verträglichkeitsprüfung der Gemeinde, mit Bauweisen, die der Gefahr angepasst sind
P1, mäßigEs entscheidet der Bauleitplan, unter Beachtung der Kriterien des PAI

Durchführungsbestimmungen des PAI, Artikel 9 bis 12. Die Erweiterung in P3 bemisst sich an Volumen und Fläche zum 7. Oktober 2004.2

Kurz gesagt: In P3 darf man ein Haus bewohnen, instand halten, restaurieren und umbauen, aber nicht in mehrere Wohnungen teilen und nur wenig erweitern; in P4 darf man es instand halten, ohne die Zahl der Wohneinheiten zu erhöhen. Jedes Projekt in diesen Klassen braucht einen technischen Bericht zur Gefahr.2

Der Bauleitplan fügt einen Schritt hinzu. Für Eingriffe in den instabilen Zonen oder „in der unmittelbaren Umgebung“ sind vertiefte Untersuchungen nötig, und jedem öffentlichen oder privaten Bauwerk, das nicht bestehende Gebäude betrifft, müssen geologische und geotechnische Prüfungen vorausgehen.10

Lawinen: der Kataster und die Karte des PAI

Der Kataster der Region verzeichnet 164 Lawinenstriche, die die Gemeinde berühren, erhoben im Gelände oder aus historischen Berichten: 124 tragen das Datum 1988, 19 das Datum 2025. Sie bedecken etwa 1.281 ha, 20,6 % der Gemeindefläche; zusammen mit den auf Luftbildern erkannten Flächen kommt man auf etwa 1.784 ha, 28,7 %.5

Die PAI-Karte für Sappada, erstellt im Februar 2012, verwendet dieselben zwei Arten von Umrissen, die im Gelände erhobenen und die aus der Luftbildauswertung: Klasse P2, wo nur einer vorliegt, P3, wo sie sich überlagern. Nach ihrem Kriterium auf den heutigen Datenschichten nachgerechnet, würde P3 etwa 902 ha bedecken, 14,5 % der Gemeindefläche. Das ist unsere Rekonstruktion: Maßgeblich ist die amtliche Karte.65

Für die Häuser ist das Bild eindeutig. Keines der 1.341 Gebäude rund um die Mittelpunkte der Weiler liegt in einem Lawinenstrich; die 17 Gebäude, die darin liegen, stehen alle fern der Weiler, in den Gräben und weiter oben am Berg. Der Mittelpunkt eines Weilers, der einem Lawinenstrich am nächsten liegt, ist der von Cima Sappada, etwa 381 m entfernt; an seinem Rand stehen 10 Gebäude weniger als hundert Meter von zwei kleinen Lawinenstrichen entfernt, die knapp oberhalb des Ortes anbrechen.513

Der Piave und die Bäche

Die Gefahr durch Wasser verzeichnet der Hochwasserplan. Außerhalb der Flussbereiche teilt er das Gebiet in drei Klassen ein, von P1 bis P3, und weist Beobachtungszonen aus (zone di attenzione): Flächen, für die es Hinweise auf mögliche Gefährdungen gibt, aber noch keine Klasse.8

In der Gemeinde umfassen die Flussbereiche, also die Flussbetten, etwa 54 ha; die Beobachtungszonen etwa 649 ha; die eingestuften Flächen etwa 14 ha. In einer Beobachtungszone stehen 9 Gebäude, in Klasse P1 2; in P2 und in P3 keines.913

Cretta ist der Weiler am Talboden: Sein Mittelpunkt liegt etwa 7 m vom Flussbereich des Piave entfernt. Für eine neue Siedlung am Fluss in Cretta hat der Bauleitplan die Höhenlage der Gebäude auf einen Meter über dem Pegel des hundertjährlichen Hochwassers des Piave festgelegt, auf Vorgabe des Genio Civile, der Behörde für den Wasserbau.910

Eine praktische Regel: In den Flussbereichen und in den Flächen mit hoher oder mittlerer Gefahr dürfen keine Keller- oder Souterrainräume gebaut werden; in denen mit mäßiger Gefahr nur mit Vorrichtungen, um sicher ins Freie zu gelangen. In einer Beobachtungszone gelten, solange der Plan sie nicht einstuft, die Regeln für hohe Gefahr.8

Erdbeben

In der Einstufung des italienischen Zivilschutzes (Dipartimento della Protezione Civile), Stand 31. Mai 2025, liegt Sappada in Erdbebenzone 2: „In dieser Zone sind starke Erdbeben möglich.“ Für die Zone liegt der Bezugswert der Bodenbeschleunigung zwischen 0,15 und 0,25 g, mit einer Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent, in fünfzig Jahren überschritten zu werden.11

Ravascletto liegt in Zone 2, wie Sappada; Tarvis und Forni Avoltri in Zone 3.11

Für Käufer zählt eine Frage: Wann wurde das Haus gebaut, und nach welchen Regeln? Vor Arbeiten am Tragwerk gibt die Antwort ein Ingenieur, nicht das Inserat.

Der Schnee auf dem Dach

Die technischen Baunormen (Norme tecniche per le costruzioni) legen für jede Höhenlage die Schneelast am Boden fest, nach der bemessen wird. Die Provinzen Udine und Belluno liegen in der Zone I – Alpina, wo der Wert mit dem Quadrat der Höhe wächst.12

Auf der Meereshöhe des Rathauses sind es 5,44 Kilonewton pro Quadratmeter, etwa 554 Kilo; in Cima Sappada 5,8, etwa 592 Kilo. Auf der Meereshöhe von Tarvis beträgt der Wert 2,9, etwa 296 Kilo.12

Das ist keine Vorhersage, wie viel Schnee fallen wird: Es ist ein Mindestwert der Norm, bezogen auf eine Wiederkehrperiode von fünfzig Jahren, für alle, die neue Tragwerke planen. Das Dach eines bestehenden Hauses wurde nach den Regeln seiner Zeit berechnet: Um das zu erfahren, verlangt man die Projektunterlagen oder lässt es prüfen.12

Was man vor dem Vorvertrag verlangen sollte

  • Die Parzelle auf den PAI-Kartenblättern der Gemeinde Sappada: eines für Lawinen, vier für Erdrutsche, veröffentlicht von der Einzugsgebietsbehörde (Autorità di bacino).62
  • Dieselbe Parzelle auf dem Hochwasserplan, den die Behörde des Flussgebiets auf ihrem Kartenportal veröffentlicht.9
  • Die Zone des Bauleitplans, und ob die Parzelle in einer Zone F2 oder daneben liegt.10
  • Bei einem alten Haus das Baujahr, die Unterlagen zur Statik und die Arbeiten nach einem schweren Winter.
  • Bei einem Grundstück oder einem allein stehenden Heustadel auch den Lawinenkataster, der neuere Erhebungen enthält als die PAI-Karte.5

Die Überlagerung macht ein Bautechniker (Geometra), ein Architekt oder ein Geologe, vor der Unterschrift und nicht danach.

Was wir tun

Bei den Häusern, die wir betreuen, legen wir vor dem Inserat die Parzelle über die Karten des PAI, des Hochwasserplans und des Bauleitplans und schreiben ins Exposé, was sich ergibt. Wir sagen nicht „kein Risiko“: Wir sagen, was die Karten sagen, mit Datum. Wenn ein geologisches Gutachten nötig ist, unterschreibt es ein Geologe.

Wenn Sie ein Haus in Sappada besitzen und an einen Verkauf denken, fangen wir hier an: In unserer schriftlichen Bewertung steht auch, was die Karten über Ihre Parzelle sagen. So erfährt es der Käufer von uns und nicht erst beim Notar.

Was wir noch nicht wissen

Was wir noch nicht in einer verlässlichen Quelle gelesen haben, steht hier – statt es als gesichert auszugeben.

  • Die Abstände gehen von dem Punkt aus, den OpenStreetMap als Mittelpunkt des Weilers angibt, und vom Mittelpunkt jedes Gebäudes: Der Rand eines Hauses kann näher liegen als sein Mittelpunkt, und Gebäude in OpenStreetMap können fehlen oder veraltet sein.
  • Wir haben die regionale Datenschicht der Erdrutsche nicht mit den vier geologischen Kartenblättern des PAI für Sappada verglichen: Für einen Kauf ist die Klasse auf den amtlichen Kartenblättern maßgeblich.
  • Die Bestimmungen des Bauleitplans, die wir gelesen haben, nennen die Klassen des PAI nicht: Wie die Gemeinde sie Zone für Zone anwendet, muss man beim Bauamt der Gemeinde (Ufficio tecnico) erfragen.
  • Wie viel Wald in der Gemeinde der Sturm Vaia im Oktober 2018 gefällt hat: Eine amtliche Angabe für Sappada haben wir nicht gefunden.
  • Für welche Schneelast das Dach der Häuser im Verkauf berechnet wurde: Das hängt von den Normen ihres Baujahrs ab, und nur die Projektunterlagen sagen es.

Häufige Fragen

Sind die Weiler von Sappada durch Erdrutsche gefährdet?

Die von der Region kartierten Flächen bedecken etwa 1,1 % der Gemeindefläche, und kein Weiler hat seinen Mittelpunkt darin. Einige kleine Flächen hoher Gefahr liegen dicht an Granvilla, Pill, Palù, Mühlbach, Bach und Cottern: Für ein bestimmtes Haus sieht man sich die Parzelle auf den Kartenblättern des PAI an.

Sind die Häuser in Sappada Lawinen ausgesetzt?

Keines der 1.341 Gebäude rund um die Mittelpunkte der Weiler liegt in einem Lawinenstrich des regionalen Katasters. In einem Lawinenstrich liegen in der ganzen Gemeinde 17 Gebäude, außerhalb der Weiler.

Liegt Sappada in einer Erdbebenzone?

Ja, in Zone 2 der Einstufung des Zivilschutzes, Stand 31. Mai 2025, wie Ravascletto. Tarvis und Forni Avoltri liegen in Zone 3.

Darf man einen ausgebauten Kellerraum anlegen?

Nicht in den Flussbereichen und nicht in den Flächen mit hoher oder mittlerer Gefahr durch Wasser im Hochwasserplan; in denen mit mäßiger Gefahr nur mit Vorrichtungen für die Evakuierung. Anderswo entscheiden der Bauleitplan und das Projekt.

Wie viel Schnee muss ein Dach in Sappada tragen?

Für einen Neubau auf der Meereshöhe des Rathauses legt die Norm eine Schneelast am Boden von etwa 554 Kilo pro Quadratmeter fest; auf dem Dach wendet der Planer die Form- und Expositionsbeiwerte an. Ein bestehendes Haus folgt den Regeln seines Baujahrs.

Quellen

Gelesen am 25. Oktober 2026. Die Nummern entsprechen den Verweisen im Text.

  1. Regione Friuli Venezia Giulia, servizio WFS: strato «pericolosità da frana» (VW_FR_PERICOLOSITA) e confini comunali (UNITA_AMM:COMUNI_FVG), letti il 25/10/2026serviziogc.regione.fvg.it
  2. Autorità di bacino dei fiumi Isonzo, Tagliamento, Livenza, Piave, Brenta-Bacchiglione, Piano stralcio per l'assetto idrogeologico: norme di attuazione (artt. 4, 8–12)distrettoalpiorientali.it
  3. Regione Friuli Venezia Giulia, «PAI: Piano stralcio per l'Assetto Idrogeologico» (approvazione con DPCM 21 novembre 2013)regione.fvg.it
  4. ISPRA, «Mosaicatura della pericolosità da frana dei Piani di Assetto Idrogeologico», versione 5.0 (2024)isprambiente.gov.it
  5. Regione Friuli Venezia Giulia, servizio WFS: siti valanghivi «rilevati» e «da fotointerpretazione» (ZONE_RISC), letti il 25/10/2026serviziogc.regione.fvg.it
  6. Autorità di bacino, PAI del bacino del fiume Piave: «Carta della pericolosità da valanga», Comune di Sappada (febbraio 2012)distrettoalpiorientali.it
  7. Autorità di bacino distrettuale delle Alpi Orientali, «Piano Assetto Idrogeologico»: il piano alluvioni è il riferimento unico per la pericolosità idraulicadistrettoalpiorientali.it
  8. Autorità di bacino distrettuale delle Alpi Orientali, Piano di gestione del rischio alluvioni 2021-2027, allegato V: norme di attuazione (artt. 4, 9, 10, 12, 15)sigma.distrettoalpiorientali.it
  9. Autorità di bacino distrettuale delle Alpi Orientali, portale SIGMA: strato «Pericolo direttiva alluvioni», letto il 25/10/2026sigma.distrettoalpiorientali.it
  10. Comune di Sappada/Plodn, Piano regolatore generale comunale, variante n. 3: norme tecniche di attuazione coordinate (artt. 54 e 57)comune.sappada.ud.it
  11. Dipartimento della Protezione Civile, «Classificazione sismica» (aggiornata al 31 maggio 2025)rischi.protezionecivile.gov.it
  12. D.M. 17 gennaio 2018, «Aggiornamento delle Norme tecniche per le costruzioni», par. 3.4.2 (G.U. n. 42 del 20/02/2018, S.O. n. 8)gazzettaufficiale.it
  13. OpenStreetMap, edifici del comune di Sappada (estratto del 25/10/2026), dati © OpenStreetMap contributors, ODbLopenstreetmap.org
Woher die Zahlen dieses Ratgebers stammen (64)

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